Ratgeber von Blood Health AI
Eine an wissenschaftlichen Erkenntnissen orientierte Einführung in die DASH-Ernährungsweise: welche Lebensmittel dabei im Mittelpunkt stehen und wie die Ernährung einen herzgesunden Lebensstil unterstützen kann.
DASH steht für „Dietary Approaches to Stop Hypertension“ (Ernährungsansätze gegen Bluthochdruck). Es handelt sich um eine flexible, ausgewogene Ernährungsweise, die im Rahmen von Forschungsarbeiten mit Unterstützung des National Heart, Lung, and Blood Institute entwickelt wurde, um eine herzgesunde Ernährung zu fördern.
Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Bohnen, Nüsse, Samen, Fisch, Geflügel sowie fettfreie oder fettarme Milchprodukte bilden die Grundlage.
DASH verbindet eine nährstoffreiche Lebensmittelauswahl mit einem bewussten Blick auf die Natriumaufnahme. Der richtige Zielwert kann unterschiedlich sein; besprechen Sie Ihren persönlichen Bedarf daher mit einer medizinischen Fachkraft.
Die Ernährungsweise begrenzt Lebensmittel mit einem hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren, etwa fettreiches Fleisch, Vollfett-Milchprodukte und bestimmte tropische Öle.
Süßigkeiten und gezuckerte Getränke werden eingeschränkt, während im Mittelpunkt der Mahlzeiten Lebensmittel stehen, die Ballaststoffe, Mineralstoffe und weitere Nährstoffe liefern.
Vom National Heart, Lung, and Blood Institute unterstützte Forschungsarbeiten haben ergeben, dass die DASH-Ernährung helfen kann, den Blutdruck zu senken. Das NHLBI berichtet zudem, dass die Kombination von DASH mit einer verringerten Natriumaufnahme bei vielen Menschen eine stärkere Wirkung auf den Blutdruck erzielen kann.
DASH ist weder ein einzelnes Produkt noch ein restriktives Kurzzeitprogramm oder ein Ersatz für eine verordnete Behandlung. Es handelt sich um eine umfassende Ernährungsweise, die flexibel genug sein soll, um unterschiedlichem Kalorienbedarf, verschiedenen Esskulturen, Budgets und Essensvorlieben gerecht zu werden.
Diese Seite dient der allgemeinen Information und stellt keine individuelle medizinische oder Ernährungsberatung dar. Der Ernährungsbedarf kann bei Menschen mit Nierenerkrankungen, Diabetes oder Herzerkrankungen, bei zu berücksichtigender Medikation, bei Allergien, in der Schwangerschaft oder unter anderen gesundheitlichen Umständen abweichen. Wenden Sie sich an eine qualifizierte medizinische Fachkraft oder eine anerkannte Ernährungsfachkraft, bevor Sie Ihre Ernährung wesentlich umstellen.